Regenmacher basteln

Magst du auch so gerne das Geräusch, wenn der Regen an dein Fenster klopft? Es hat so etwas herrlich Beruhigendes… Hier zeigen wir dir, wie du selbst einen Regenmacher basteln kannst.

Wenn du HIER klickst, kannst du dir die Anleitung auch als PDF herunterladen und sie ausdrucken.

Du brauchst:

  • Papier
  • Pappe
  • Kleber
  • Klebeband
  • Schere
  • Bleistift
  • Lineal
  • Trockene Maiskörner oder Reis
  • Nägel
    (wenn du keine Nägel hast, kannst du auch Alufolie benutzen)
  • Eine Küchenrolle, Klopapierrolle oder Geschenkpapierrolle
    (Tipp: je länger die Rolle ist, desto besser kannst du später den Regen hören)
  • Buntstifte, Farbe, Geschenkpapier etc. für die Gestaltung

Schritt 1:

Setze die Papierrolle zweimal auf das Stück Pappe auf und umfahre es mit einem Bleistift.
Schneide beide Kreise aus.
Die Kreise dienen als Verschluss für die Öffnungen der Papierrolle.

Schritt 2:
Klebe beide Pappkreise auf ein Blatt Papier.
Hole dir nun ein Glas, das etwas größer ist, als die beiden Kreise.
Stelle das Glas nacheinander auf beide Pappkreise und umfahre es auch mit dem Bleistift.
Nun schneide die Papierkreise aus.

So sollten jetzt deine fertigen Kreise aussehen.

Schritt 3:

Nimm dir jetzt die Schere und schneide das Papier bis zu dem inneren Pappkreis in kleine
Stücke ein.

Wenn du Nägel hast, machst du jetzt die Arbeitsschritte 4 A bis 6 A.
Wenn du mit Alufolie arbeitest, schau nach bei den Schritten 4 B bis 7 B, wie es weitergeht.

Schritt 4 A:

Klebe einen der Pappkreise auf eine der beiden Öffnungen.
Dafür gibst du Kleber rund um das Ende der Papierrolle.
Jetzt setzt du den Kreis auf die Öffnung und drückst die Papierstückchen nach unten auf den Kleber fest.
Bitte lasse die andere Seite noch offen, denn hier kommt später der Reis hinein.

Schritt 5 A:

Jetzt bist du bereit, um die Nägel zu benutzen. Sei hier bitte etwas vorsichtig, denn die
Nägel sind sehr spitz. Wenn du Hilfe brauchst, dann frage bitte einen Erwachsenen.

Drücke die Nägel vorsichtig durch die Papierrolle hindurch. Du kannst so viele Nägel verwenden, wie du willst.
Aber ein kleiner Tipp: Der Regen klingt umso besser, je mehr Nägel du nimmst.

So sieht die Rolle jetzt von innen aus.

Schritt 6 A:

Gebe nun am offenen Ende der Rolle die Reis- oder Maiskörner hinein.

Klebe auch diese Öffnung zu, so wie im Schritt 4 A beschrieben.

Weiter geht es für dich beim Schritt 8.

Hier geht es weiter für dich, wenn du mit Alufolie arbeitest:

Schritt 4 B:

Lege ein Stück Alufolie aus und rolle sie zu einer dünnen „Schlange“ zusammen.
Dann drehst du die „Alu-Schlange“ zu einer Spirale.
Achte darauf, dass die Länge der „Schlange“ in etwa so lang wie deine Papierrolle ist.

Schritt 5 B:

Schiebe die Spirale nun in die Papierrolle.
Klebe dann die Alufolie mit Klebeband an beiden Öffnungen fest, sodass sie nicht verrutschen kann.

Schritt 6 B:

Nun klebe einen Pappkreis auf eine der Öffnungen der Papprolle.
Dafür gibst du den Kleber um das Ende der Papierrolle und setzt einen Kreis auf die Öffnung.
Jetzt drückst du die Papierstückchen nach unten auf den Kleber fest.

Schritt 7 B:

Nun füllst du die Reis- oder Maiskörner in die andere Öffnung der Papprolle.
Jetzt kannst auch diese Seite zukleben, wie im Schritt 6 B beschrieben.

Nun geht es ans Verzieren!

Schritt 8:

Bevor du mit dem Gestalten anfangen kannst, klebe zuerst Papier um die Rolle.
Hierfür misst du die Länge deiner Rolle aus. Dann schneidest du das Papier in die richtige Größe.

Klebe das Papier um die Rolle.
Falls das Papier zu lang sein sollte, schneide das überstehende Ende ab.

Jetzt ist dein Regenmacher bereit, um bemalt zu werden. Hier kannst du deiner Fantasie freien Lauf lassen: Buntstifte, Farbe, Federn, Perlen oder buntes Papier, alles auf was du Lust hast!

Und so können fertige Regenmacher aussehen:

Ein Basteltipp aus dem Seminar Spiel- und Kulturarbeit an der Hochschule München,
Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften,
erstellt von Amelie Halik.

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