Tipp des Monats – Elektromotor selber bauen

Wenn du dich schon immer gefragt hast, wie ein Elektromotor funktioniert, dann kannst du dir einen eigenen kleinen Elektromotor selber bauen.

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Du brauchst: Eine Batterie (Mignonzelle)

Ein Stück Kupferdraht für Elektroinstallation

2-3 Neodym Magneten

 

Und so funktioniert es:

Stelle die Batterie mit dem Minuspol nach unten auf die Magneten.

 

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Biege den Draht so, dass eine Schleife entsteht. Der Draht muss oben den Pluspol berühren ohne runterzurutschen.

 

 

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Du kannst die ausgefallensten Formen und Figuren aus dem Draht biegen. Wichtig ist nur, dass der Draht den Pluspol und den Magneten berührt.

 

 

 

 

 

Warum dreht sich dieser Motor?

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Euer Magnet wird von unsichtbaren magnetischen Feldlinien umgeben, die den Nordpol mit dem Südpol verbinden. Mit Eisenpulver auf einem Blatt Papier könnte man diese Feldlinien sogar sichtbar machen. Wenn der Draht Plus- und Minuspol der Batterie gleichzeitig berührt, fließt Strom durch ihn hindurch. Physiker haben herausgefunden, dass immer wenn durch einen Draht Strom fließt, ein Magnetfeld und damit auch Magnetfeldlinien entstehen. Magnetfeldlinien wollen aber immer möglichst viel Platz haben und weit von anderen Magnetfeldlinien weg sein. An der Stelle, an der sich der Draht befindet sind die Magnetfeldlinien jetzt plötzlich besonders dick gepackt. Der Draht wird von den Feldlinien weggeschoben. Die Physiker nennen diesen Effekt Lorenzkraft. Siehe da, Der Draht dreht sich immer weiter im Kreis herum und wird von den Magnetfeldlinien vor sich hergetrieben.